Es ist der Moment wenn wir zu Boden fallen, in dem wir realisieren, das waren alles leere Worte. Falsche Versprechen, hoffnungslose Hoffnungen. Ich habe meine Hand für dich ins Feuer gelegt. Und einen Moment spürte ich Wärme, ehe ich mich verbrannte. Ich zog meine Hand zurück und streckte eine nach dir aus. Und du hast sie in der Glut begraben. All die Träume. All die guten Erinnerungen. Sie sind wertlos für mich. Wo ist das Vertrauen? Wo ist das gute Gefühl geblieben, dass wir uns gaben? Es ist erloschen, erstickt mit den Flammen, die mich im Herz verletzt haben. Manchmal bringt die Zeit Menschen zueinander, manchmal trennt die Zeit diese Menschen wieder.
Mit jedem Schritt aufeinander zu, haben wir uns voneinander entfernt.
Es ist nicht deine Schuld. Es geht auch nicht um einen Vorwurf. Manchmal muss man sich eingestehen, dass man nicht zusammen passt. Das der Schlüssel nicht auf das Schloss passt. Und daran zu feilen, bringt nicht viel, er wird immer eckig und künstlich sein.
Vielleicht haben wir uns überschätzt, gehofft das aus den Differenzen Liebe wächst, doch ich weiß nicht ob das reicht, wie viel Zeit uns noch bleibt.
Samstag, 14. Februar 2015
Mittwoch, 28. Januar 2015
120 Tage
Einhundertzwanzig Tage ohne Dich
Einhundertzwanzig sinnlose Tage ohne Dich. Es kommt mir viel kürzer vor. Bald vier Monate. Es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Als wärst du gestern gegangen. Die Zeit vergeht so schnell. Deine Lücke ist geblieben. Es kommt alles hoch. Es erreicht und trifft mich. Ich vermisse Dich. Wenn jemand von dir redet, deinen Namen nennt, von dir erzählt, tut es so weh. Sofort kommen Tränen. Du warst die Liebe meines Lebens, was viele nicht verstehen. Es ist egal. Nur wir beide zählen hier und jetzt. Ich vermisse deine Nähe. Deine Wärme, deine weiche Nase, dein samtiges Fell. Ich habe alles an dir geliebt. Deine ganze Art. Wir haben zusammen gepasst- es war stimmig in sich. Ich habe nie an dir gezweifelt. 120 Tage sind es schon. Ich zähle die Tage. Jeden Morgen wache ich auf und weiß, es ist schon wieder ein bisschen mehr Zeit vergangen. Zeit ohne dich. Sinnlose Zeit. Ich liebte alles an dir. 120 Tage. So eine lange Zeit. Und jetzt wird mir immer mehr bewusst, was 'für immer' bedeutet. Für immer ist eine verdammt lange Zeit. Eine Zeit, die ich bereit gewesen wäre, mit dir zu verbringen, wenn für dich nicht etwas anderes bestimmt gewesen wäre.
Der Himmel hat einen wunderbaren Engel mehr und ich bin mir sicher, du wachst in der Nacht über mich. Und immer wenn der Wind weht weiß ich du warst hier, wolltest nur mal nach dem Rechten sehen.
Mein geliebtes Mädchen- für immer,
Einhundertzwanzig sinnlose Tage ohne Dich. Es kommt mir viel kürzer vor. Bald vier Monate. Es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Als wärst du gestern gegangen. Die Zeit vergeht so schnell. Deine Lücke ist geblieben. Es kommt alles hoch. Es erreicht und trifft mich. Ich vermisse Dich. Wenn jemand von dir redet, deinen Namen nennt, von dir erzählt, tut es so weh. Sofort kommen Tränen. Du warst die Liebe meines Lebens, was viele nicht verstehen. Es ist egal. Nur wir beide zählen hier und jetzt. Ich vermisse deine Nähe. Deine Wärme, deine weiche Nase, dein samtiges Fell. Ich habe alles an dir geliebt. Deine ganze Art. Wir haben zusammen gepasst- es war stimmig in sich. Ich habe nie an dir gezweifelt. 120 Tage sind es schon. Ich zähle die Tage. Jeden Morgen wache ich auf und weiß, es ist schon wieder ein bisschen mehr Zeit vergangen. Zeit ohne dich. Sinnlose Zeit. Ich liebte alles an dir. 120 Tage. So eine lange Zeit. Und jetzt wird mir immer mehr bewusst, was 'für immer' bedeutet. Für immer ist eine verdammt lange Zeit. Eine Zeit, die ich bereit gewesen wäre, mit dir zu verbringen, wenn für dich nicht etwas anderes bestimmt gewesen wäre.
Der Himmel hat einen wunderbaren Engel mehr und ich bin mir sicher, du wachst in der Nacht über mich. Und immer wenn der Wind weht weiß ich du warst hier, wolltest nur mal nach dem Rechten sehen.
Mein geliebtes Mädchen- für immer,
Vom Glück
Manchmal einfach das tun, was uns glücklich macht. Reißaus aus allen Gewohnheiten, aus allem was scheinbar normal ist. Wir leben nur einmal. Die Zeit die wir haben, sie ist so kostbar. So schnell können Dinge enden. Also warum nicht aus der Zeit die wir haben, das Beste machen?
Gegen den Strom schwimmen, unsere Meinung vertreten. Laut sein, wenn andere erwarten, dass wir leise sind. Die Stimme erheben, wenn ich schweigen soll. Wir verletzten uns dabei sicherlich selbst am meisten, aber Fehler sind da um gemacht zu werden und aus ihnen zu lernen. Lasst uns möglichst viele Fehler machen um möglichst viel aus ihnen zu lernen. Je früher desto besser. Lasst uns weinen, wenn die anderen lächeln, lasst und schreien und toben und wild sein. Frei sein. Im Leben engen uns die meisten Grenzen besonders ein, die wir uns selbst setzen. Und was wir aus unserem Leben machen, dafür ist jeder selbst verantwortlich. Es gibt immer mal Situationen, Lebenslagen, Schicksalsschläge, die uns in eine bestimmte Richtung weisen, ob wir diesen Weg allerdings annehmen und ihn gehen, dass bleibt uns allein überlassen. Warum nehmen wir es nicht selbst in die Hand? Stehen auf und erheben unsere Stimme, und unser Recht glücklich zu sein wird keine unerreichbare Illusion mehr sein. Wenn das Glück mit den Händen greifbar wäre, wer von uns würde danach greifen? Sind wir nicht zu misstrauisch geworden? Wenn es die eine Chance im Leben für uns gäbe, würden wir sie wirklich nutzen? Oder aus Angst verletzt zu werden daran vorbei gehen?
Wir sind zu oft verletzt worden, zu oft ausgenutzt und angelogen, zu oft wurden wir enttäuscht.
Aber vor allem haben wir zu selten daraus gelernt. Wir machen die selben Fehler immer und immer wieder. Vielleicht, weil wir nur das Gute sehen möchten. Oder weil wir blind geworden sind mit der Zeit.
Also lasst und aufstehen und die Stimme erheben. Lasst uns unser Leben selbst in die Hand nehmen. Jeder ist irgendwie für sein Glück verantwortlich.
Warum nehmen wir nicht die Steine, die uns in den Weg geworfen werden, und machen etwas Wunderbares daraus?
Gegen den Strom schwimmen, unsere Meinung vertreten. Laut sein, wenn andere erwarten, dass wir leise sind. Die Stimme erheben, wenn ich schweigen soll. Wir verletzten uns dabei sicherlich selbst am meisten, aber Fehler sind da um gemacht zu werden und aus ihnen zu lernen. Lasst uns möglichst viele Fehler machen um möglichst viel aus ihnen zu lernen. Je früher desto besser. Lasst uns weinen, wenn die anderen lächeln, lasst und schreien und toben und wild sein. Frei sein. Im Leben engen uns die meisten Grenzen besonders ein, die wir uns selbst setzen. Und was wir aus unserem Leben machen, dafür ist jeder selbst verantwortlich. Es gibt immer mal Situationen, Lebenslagen, Schicksalsschläge, die uns in eine bestimmte Richtung weisen, ob wir diesen Weg allerdings annehmen und ihn gehen, dass bleibt uns allein überlassen. Warum nehmen wir es nicht selbst in die Hand? Stehen auf und erheben unsere Stimme, und unser Recht glücklich zu sein wird keine unerreichbare Illusion mehr sein. Wenn das Glück mit den Händen greifbar wäre, wer von uns würde danach greifen? Sind wir nicht zu misstrauisch geworden? Wenn es die eine Chance im Leben für uns gäbe, würden wir sie wirklich nutzen? Oder aus Angst verletzt zu werden daran vorbei gehen?
Wir sind zu oft verletzt worden, zu oft ausgenutzt und angelogen, zu oft wurden wir enttäuscht.
Aber vor allem haben wir zu selten daraus gelernt. Wir machen die selben Fehler immer und immer wieder. Vielleicht, weil wir nur das Gute sehen möchten. Oder weil wir blind geworden sind mit der Zeit.
Also lasst und aufstehen und die Stimme erheben. Lasst uns unser Leben selbst in die Hand nehmen. Jeder ist irgendwie für sein Glück verantwortlich.
Warum nehmen wir nicht die Steine, die uns in den Weg geworfen werden, und machen etwas Wunderbares daraus?
Freitag, 19. Dezember 2014
80 Tage
80 Tage sind es heute. 80 Tage, 10 Stunden, 37 Minuten. Das sind 0,2 Jahre, 2,6 Monate, 11,5 Wochen, 1390 Stunden und 115838 Minuten. So lange lebe ich schon ohne Dich.
Es ist kaum vorstellbar, noch immer nicht real. Es ist eine kleine Ewigkeit. Unsere kleine Ewigkeit. Die Tage schreiten immer schneller voran, die Stunden gehen immer schneller vorüber. Du bist nicht mehr hier. Du fehlst. Es hat eine Lücke hinterlassen, die sich nicht mehr schließt. Aber statt Tränen vor Trauer und Schmerz, weine ich Tränen der Freude, weil ich so glücklich bin, diese kleine Ewigkeit mit dir verbracht haben zu dürfen.
Du warst mein Engel auf Erden. Du bist zu mir gekommen und hast mich so vieles gelehrt. Du hast mich so viel stärker gemacht. Du hast die Liebe in mir stärker werden lassen, immer stärker, zu dir! Und Engel fliegen einsam. Aber du und ich gemeinsam. Du hast mich geduldig gemacht und die Hoffnung entfachte in mir wie ein großes Feuer. Mein Kämpferherz schlug schnell und voller Takt. Du hast es für mich ewig gemacht. Du hast mir die Kraft gegeben, die schwierigsten Entscheidungen zu treffen und die schlimmsten Momente durchzustehen. Du hast aus mir einen besseren Menschen gemacht. Das Jahr neigt sich zum Ende. Letztes Jahr um diese Zeit, warst du noch bei mir. Da haben wir noch zusammen die Weite genossen. Da hätte ich jetzt bei dir im Stall gesessen und dein Fell gestriegelt. Da hätte ich dir jetzt eine gute Nacht gewünscht, nachdem ich dir dein Futter gebracht hätte. Vor einem Jahr war alles Anders. Irgendwie besser. Da waren wir noch ein Team, frei wie der Wind. Und ich habe dich so geliebt, dass der Himmel uns den Weg zum Glück bereitet hat. Auch wenn alles anders gekommen ist, war nichts umsonst und ich bereue Nichts. Nicht einen Schritt, nicht ein kleines Bisschen von dem Allem. Denn du hast mich zu einem starken Mensch gemacht. Und du hast in mir mein Mitgefühl und mein Verständnis geweckt, du hast mich auf deinem Rücken getragen, du hast mich so unendlich glücklich gemacht. Und erwachsen. Ich danke dir für die Zeit.
Und auch wenn das neue Jahr ohne dich beginnt, so denke ich immer an dich zurück.
80 Tage sind schon eine lange Zeit. Doch wenn die Sonne am Morgen meine Haut berührt, und der Wind mein Haar durchwirbelt, da fühle ich dich nah bei mir.
Schnell wie der Wind, frei wie der Himmel, stark wie die Sonne! Dein Hufschlag lebt mit meinem Herzschlag, sie schlagen zusammen. Wenn dein Lied erklingt, wenn ich mich an deinen Geruch erinnere, an deine weiche Nase, dein samtiges Fell, dann fühle ich mich nah bei dir.
Ich erinnere mich an dich. An jede Begegnung mit dir, die stets nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Seele tief berührt hat. Voller Glück schaue ich auf die vergangene Zeit mit dir. Auch wenn der Weg schwer und lang war und dich letztlich körperlich von mir genommen hat, es war so bestimmt für uns. Es hat uns enger zusammen gebracht, als jemals etwas anderes hätte können. Es hat uns aneinander gebunden. Und die kleine Ewigkeit ist unser, für immer. Sie verbindet Glück mit Schmerz, Freude mit Leid und all die schönen Erinnerungen mit den schweren Erinnerungen.
Aber so muss es sein. Ich bin stolz, deine Freundin zu sein. Den Weg mit dir gegangen zu sein. Ich habe dich so sehr geliebt, dass der Himmel uns den Weg zum Glück bereitet hat. Ich weine eine Träne. Sie ist Trauer und sie ist Freude. Es ergibt sich ein Fluss aus Tränen und schließlich fließen sie zu einem Meer. Es ist unser Meer. Unser Meer der Erinnerungen, in das ich abtauchen und versinken kann. Und du kommst und bist bei mir. In der Mitte unseres Meeres ist eine kleine Insel auf der ich verweilen kann, solange wie ich es möchte. Und wenn ich mich einmal in den Erinnerungen verliere, bist du stets da und rettest mich. Wirfst den Rettungsring und ziehst mich auf den Fluten. Du hältst meinen Kopf über dem Wasser. Ich ertrinke nicht. Denn du bist da. Du bist bei mir. Du bist stark für mich, ich bin stark für dich. In unserem Meer schwimmen viele Fische. Kleine und große Fische. Und jeder trägt einen Moment mit sich, Jeder erzählt einen kleinen Teil unserer Unendlichkeit. Unserer Ewigkeit. Da ist die Geschichte vom Anfang. Der erste Moment mit dir. Da ist der Moment, als ich dich gehen ließ und zu Boden fallen sah. Ein Fisch erzählt mir die Geschichte, als wir gekämpft haben und eine Geschichte erzählt die Geschichte, als du einfach nur mein Herz berührt hast. Es gibt keine Geschichte, die vom Scheitern erzählt. Denn aufgegeben haben wir nie. Scheitern gibt es bei uns nicht. Unsere Geschichte ich ein einziger Sieg. Ich erinnere mich an jede Sekunde. Da ist ein Fisch, der mir erzählt, als wir ausgeritten sind und einen Berg hoch galoppierten. Da ist der Moment, als du bei mir zu Hause eingezogen bist und der Moment, als wir auf dem Weg zum ersten Mal in die Klinik waren. Der Moment, als wir die erste Diagnose in der Klinik erhielten, der Moment nach deiner ersten OP, der Moment, als ich dich eines Morgens verletzt in der Box auffand. Der Augenblick, als du deine Augen für immer geschlossen hast. Der Augenblick, in dem du mir dein Herz in die Hand gelegt hast und mir gesagt hast, dass ich drauf aufpassen soll. Das habe ich getan. Ich passe immer noch darauf auf. Der Moment, in dem wir beschlossen, ewig zu sein. Der Moment, als ich das erste Mal auf deinem Rücken saß. Der Tag, an dem ich dich das letzte Mal in unserem irdischen Leben auf die Weide ließ und dich glücklich über sie gehen sah. Der letzte Tag mit dir, meine Entscheidung, dich zu erlösen. Sie erzählen von Tagen voll Glück und die erzählen von Tagen voll Schmerz. Unser Meer der Erinnerungen ist so wunderbar gefüllt. So werde ich nie etwas vergessen. Keinen Moment mit dir. Die Fische erzählen, als ich das erste Mal mit dir draußen spazieren war und sie erzählen, als du über das Tor gesprungen bist und dich überschlagen hast. Als du mir eines Tages entgegen gewiehert hast, als ich zu dir kam. Der Moment, als ich das erste Mal verzweifelt war, weil ich nicht wusste wie ich dir helfen kann. Sie erzählen von unseren Tagen voller Erfolge und von unseren Tagen voller Misserfolge. Als ich dich das erste Mal in der Reithalle geritten bin, als du mir das erste Mal frei auf der Weide gefolgt bist. Als ich bei dir geweint habe und du meine Tränen getrocknet hast. Als ich an Silvester bei dir war, damit du keine Angst haben musstest. Der Augenblick, in dem du begonnen hast, mein Herz mit Liebe zu füllen und mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hast. Der Tag, an dem wir dich endgültig aus der Klinik nach Hause geholt haben. Sie erzählen von soviel Hoffnungen und Träumen. Wie sehr habe ich davon geträumt, dass es dir einst gut geht, dass du gesund bist. Wir haben so viel durchgestanden, zusammen. Du hast in mir so oft Wut entfacht und mich gelehrt, ruhig zu sein und zuzuhören. Du hast mich gelehrt, dass nicht immer alles offensichtlich ist. Du warst sehr eigen, so charakterstark. Es hat lange gedauert, eh ich an dich ran kam. Ehe du mich an dich ran gelassen hast. Aber die Zeit hat sich gelohnt.
Ich hab gelernt dir deinen Freiraum zu lassen und deine Grenzen zu akzeptieren. Du warst etwas ganz Besonderes! Du warst so einzigartig, ein Unikat in allen Wegen. Normal? Gab es bei uns nicht.
Ich bin dir so unendlich dankbar für alles.
80 Tage ohne Dich. Es ist unsere kleine Ewigkeit, die mich für immer an dich bindet. Es ist unser Meer der Erinnerungen, dass uns für immer einen Ort gibt, an dem wir uns begegnen können.
Alle Zeit mit dir, wäre nicht genug. Aber beginnen wir mit "für immer".
Ich liebe Dich Lissy
Es ist kaum vorstellbar, noch immer nicht real. Es ist eine kleine Ewigkeit. Unsere kleine Ewigkeit. Die Tage schreiten immer schneller voran, die Stunden gehen immer schneller vorüber. Du bist nicht mehr hier. Du fehlst. Es hat eine Lücke hinterlassen, die sich nicht mehr schließt. Aber statt Tränen vor Trauer und Schmerz, weine ich Tränen der Freude, weil ich so glücklich bin, diese kleine Ewigkeit mit dir verbracht haben zu dürfen.
Du warst mein Engel auf Erden. Du bist zu mir gekommen und hast mich so vieles gelehrt. Du hast mich so viel stärker gemacht. Du hast die Liebe in mir stärker werden lassen, immer stärker, zu dir! Und Engel fliegen einsam. Aber du und ich gemeinsam. Du hast mich geduldig gemacht und die Hoffnung entfachte in mir wie ein großes Feuer. Mein Kämpferherz schlug schnell und voller Takt. Du hast es für mich ewig gemacht. Du hast mir die Kraft gegeben, die schwierigsten Entscheidungen zu treffen und die schlimmsten Momente durchzustehen. Du hast aus mir einen besseren Menschen gemacht. Das Jahr neigt sich zum Ende. Letztes Jahr um diese Zeit, warst du noch bei mir. Da haben wir noch zusammen die Weite genossen. Da hätte ich jetzt bei dir im Stall gesessen und dein Fell gestriegelt. Da hätte ich dir jetzt eine gute Nacht gewünscht, nachdem ich dir dein Futter gebracht hätte. Vor einem Jahr war alles Anders. Irgendwie besser. Da waren wir noch ein Team, frei wie der Wind. Und ich habe dich so geliebt, dass der Himmel uns den Weg zum Glück bereitet hat. Auch wenn alles anders gekommen ist, war nichts umsonst und ich bereue Nichts. Nicht einen Schritt, nicht ein kleines Bisschen von dem Allem. Denn du hast mich zu einem starken Mensch gemacht. Und du hast in mir mein Mitgefühl und mein Verständnis geweckt, du hast mich auf deinem Rücken getragen, du hast mich so unendlich glücklich gemacht. Und erwachsen. Ich danke dir für die Zeit.
Und auch wenn das neue Jahr ohne dich beginnt, so denke ich immer an dich zurück.
80 Tage sind schon eine lange Zeit. Doch wenn die Sonne am Morgen meine Haut berührt, und der Wind mein Haar durchwirbelt, da fühle ich dich nah bei mir.
Schnell wie der Wind, frei wie der Himmel, stark wie die Sonne! Dein Hufschlag lebt mit meinem Herzschlag, sie schlagen zusammen. Wenn dein Lied erklingt, wenn ich mich an deinen Geruch erinnere, an deine weiche Nase, dein samtiges Fell, dann fühle ich mich nah bei dir.
Ich erinnere mich an dich. An jede Begegnung mit dir, die stets nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Seele tief berührt hat. Voller Glück schaue ich auf die vergangene Zeit mit dir. Auch wenn der Weg schwer und lang war und dich letztlich körperlich von mir genommen hat, es war so bestimmt für uns. Es hat uns enger zusammen gebracht, als jemals etwas anderes hätte können. Es hat uns aneinander gebunden. Und die kleine Ewigkeit ist unser, für immer. Sie verbindet Glück mit Schmerz, Freude mit Leid und all die schönen Erinnerungen mit den schweren Erinnerungen.
Aber so muss es sein. Ich bin stolz, deine Freundin zu sein. Den Weg mit dir gegangen zu sein. Ich habe dich so sehr geliebt, dass der Himmel uns den Weg zum Glück bereitet hat. Ich weine eine Träne. Sie ist Trauer und sie ist Freude. Es ergibt sich ein Fluss aus Tränen und schließlich fließen sie zu einem Meer. Es ist unser Meer. Unser Meer der Erinnerungen, in das ich abtauchen und versinken kann. Und du kommst und bist bei mir. In der Mitte unseres Meeres ist eine kleine Insel auf der ich verweilen kann, solange wie ich es möchte. Und wenn ich mich einmal in den Erinnerungen verliere, bist du stets da und rettest mich. Wirfst den Rettungsring und ziehst mich auf den Fluten. Du hältst meinen Kopf über dem Wasser. Ich ertrinke nicht. Denn du bist da. Du bist bei mir. Du bist stark für mich, ich bin stark für dich. In unserem Meer schwimmen viele Fische. Kleine und große Fische. Und jeder trägt einen Moment mit sich, Jeder erzählt einen kleinen Teil unserer Unendlichkeit. Unserer Ewigkeit. Da ist die Geschichte vom Anfang. Der erste Moment mit dir. Da ist der Moment, als ich dich gehen ließ und zu Boden fallen sah. Ein Fisch erzählt mir die Geschichte, als wir gekämpft haben und eine Geschichte erzählt die Geschichte, als du einfach nur mein Herz berührt hast. Es gibt keine Geschichte, die vom Scheitern erzählt. Denn aufgegeben haben wir nie. Scheitern gibt es bei uns nicht. Unsere Geschichte ich ein einziger Sieg. Ich erinnere mich an jede Sekunde. Da ist ein Fisch, der mir erzählt, als wir ausgeritten sind und einen Berg hoch galoppierten. Da ist der Moment, als du bei mir zu Hause eingezogen bist und der Moment, als wir auf dem Weg zum ersten Mal in die Klinik waren. Der Moment, als wir die erste Diagnose in der Klinik erhielten, der Moment nach deiner ersten OP, der Moment, als ich dich eines Morgens verletzt in der Box auffand. Der Augenblick, als du deine Augen für immer geschlossen hast. Der Augenblick, in dem du mir dein Herz in die Hand gelegt hast und mir gesagt hast, dass ich drauf aufpassen soll. Das habe ich getan. Ich passe immer noch darauf auf. Der Moment, in dem wir beschlossen, ewig zu sein. Der Moment, als ich das erste Mal auf deinem Rücken saß. Der Tag, an dem ich dich das letzte Mal in unserem irdischen Leben auf die Weide ließ und dich glücklich über sie gehen sah. Der letzte Tag mit dir, meine Entscheidung, dich zu erlösen. Sie erzählen von Tagen voll Glück und die erzählen von Tagen voll Schmerz. Unser Meer der Erinnerungen ist so wunderbar gefüllt. So werde ich nie etwas vergessen. Keinen Moment mit dir. Die Fische erzählen, als ich das erste Mal mit dir draußen spazieren war und sie erzählen, als du über das Tor gesprungen bist und dich überschlagen hast. Als du mir eines Tages entgegen gewiehert hast, als ich zu dir kam. Der Moment, als ich das erste Mal verzweifelt war, weil ich nicht wusste wie ich dir helfen kann. Sie erzählen von unseren Tagen voller Erfolge und von unseren Tagen voller Misserfolge. Als ich dich das erste Mal in der Reithalle geritten bin, als du mir das erste Mal frei auf der Weide gefolgt bist. Als ich bei dir geweint habe und du meine Tränen getrocknet hast. Als ich an Silvester bei dir war, damit du keine Angst haben musstest. Der Augenblick, in dem du begonnen hast, mein Herz mit Liebe zu füllen und mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hast. Der Tag, an dem wir dich endgültig aus der Klinik nach Hause geholt haben. Sie erzählen von soviel Hoffnungen und Träumen. Wie sehr habe ich davon geträumt, dass es dir einst gut geht, dass du gesund bist. Wir haben so viel durchgestanden, zusammen. Du hast in mir so oft Wut entfacht und mich gelehrt, ruhig zu sein und zuzuhören. Du hast mich gelehrt, dass nicht immer alles offensichtlich ist. Du warst sehr eigen, so charakterstark. Es hat lange gedauert, eh ich an dich ran kam. Ehe du mich an dich ran gelassen hast. Aber die Zeit hat sich gelohnt.
Ich hab gelernt dir deinen Freiraum zu lassen und deine Grenzen zu akzeptieren. Du warst etwas ganz Besonderes! Du warst so einzigartig, ein Unikat in allen Wegen. Normal? Gab es bei uns nicht.
Ich bin dir so unendlich dankbar für alles.
80 Tage ohne Dich. Es ist unsere kleine Ewigkeit, die mich für immer an dich bindet. Es ist unser Meer der Erinnerungen, dass uns für immer einen Ort gibt, an dem wir uns begegnen können.
Alle Zeit mit dir, wäre nicht genug. Aber beginnen wir mit "für immer".
Ich liebe Dich Lissy
Sonntag, 7. Dezember 2014
Ich erinnere mich
Du warst nicht die Jenige, die mich unglücklich gemacht hat, sondern die einzige, die mich hätte komplett machen können. Ja es ist doch auch egal was damals war. Es sind auch nicht die Erinnerungen die uns noch an das klammern, was einmal war. Sondern es sind die Erinnerungen die uns daran hindern endlich los zu lassen. Wir wissen, dass es niemals wieder so werden wird, doch jedes kleine Lächeln, lässt uns wieder daran glauben. Und jetzt wissen wir’s wieder. Es wird nicht wieder so sein. Trotzdem wird da immer ein kleines Stück Hoffnung sein, dass wir irgendwann wieder zusammen ein Team sein könnten. Es gab Momente die ein guter Neuanfang hätten sein können. Aber wir sind nicht stark genug. Zu weit weg von einander. Und die Angst wird immer da sein. Es ist die Angst davor wieder allein zu sein. Ich weiß nicht was ich ohne dich bin. Lass nicht alles an uns ran, dass uns verletzten könnte. Es gehört dazu, Enttäuschungen zu erfahren und verletzt zu werden. Und wir werden uns nicht dagegen wehren können. Und es ist gut so. Es hilft uns den anderen zu verstehen. Und unsere Wunden werden den anderen zeigen, dass wir stark genug sind.
Und wenn wir es nicht schaffen, hat es uns stärker gemacht!!
Und wenn wir es nicht schaffen, hat es uns stärker gemacht!!
P♥
Mittwoch, 12. November 2014
Die Trauer ist wie ein Ozean
Die Trauer ist wie
ein Ozean. Sie ist tief und dunkel. Und viel größer, als wir alle. Und der
Schmerz, ist wie ein Dieb in der Nacht. Er ist leise, hartnäckig und gemein. Ich
muss am Ruder reißen und das Segel festhalten. Jeder hat seine Narben, mit denen
er leben muss. Jeder hat seine Unsicherheiten, sie sind schmerzhaft und
verschwinden nicht. Und sie gehören zu
uns. Zu mir. Traurig steh ich vor dem
Spiegel und denk: „Warum ist das eigentlich so, dass niemand hier mich
kennt?“ Ich bin solang allein, hab nur
Wut und Hass in mir, doch was nützt es mir jetzt, hab die Zeichen
ignoriert. Jahrelang hatte niemand ein
gutes Wort für mich, wollte so gern dazu gehören, doch durfte ich es nicht. Hab
keine Kraft mehr in mir, doch die Welt soll sich erinnern, deshalb bring ich
das zu Papier. Mein Körper ist schwach, sehe die Narben in ihm, für euch nur
versteckt, keiner hat sie verdient. Sag mir warum, hat er mir das angetan, weiß
nicht mehr, wie hat das alles angefang? Ich hab noch nie was gesagt, hab noch
nie was getan, es wurde egal, in den vielen Jahren. Hab gehofft und gefleht,
das sich doch noch was dreht, doch es
war viel zu kalt, und die Hoffnung verweht. Hab Angst es zu tun, hab
Angst vor dem Schmerz, das Schlagen in der Brust, es ist ein dankbares Herz. Es
hat nie viel gebraucht, nur ein gutes Wort, doch kam dieses nie, hatte keinen
Zufluchtsort. Ich hab so viel versucht, niemals kam was zurück, jeder Funke Hoffnung
wurde schamlos zerdrückt. Ich war nie so wie sie, hab mich nie so verstellt,
doch was ist das schon wert, wenn man immer nur fällt? Sehe die Mauer vor mir
und ich schlage auf sie ein, schreie so laut wie ich kann „ Bitte lass mich
hier rein!“ Mir ist kalt, fühl mich
krank, keiner reicht seine Hand, doch da ist nicht mal ein kleines Loch in der
Wand. Ich hab nie drüber gesprochen, nie drüber geredet, hab mit Angst darauf
gewartet, dass sie endlich wieder gehen. Es ist die Zeit wo ich erkenn, dass
ich daran kaputt geh, und ich könnt jetzt erzählen, dass mein Herz es nicht
erträgt, dass ich streite mit mir selbst, bis wir nicht mehr miteinander reden,
hier zerbricht mein Leben was mich dazu bringt von neu zu starten, ich versuch
vom Glatteis aufzustehen doch ich fall auf die Nase. Und glaubt es mir, ich
wird alles dafür geben für einen Weg, der hier raus führt, doch laufe zwischen
Teufeln und Engeln die reden. Ich vergesse gute Menschen nicht, die immer für
mich da sind. Meine Gefühle bestimmen mein Leben, so bin ich, so bleib ich. Doch
kann nicht immer weiter und das müsst ihr verstehen, wichtig ist es zu lernen,
aus Dingen, die ich erlebe.
Und nächstes Mal kann ich dem Teufel mit Weisheit begegnen!
Und nächstes Mal kann ich dem Teufel mit Weisheit begegnen!
Sonntag, 26. Oktober 2014
Lissy²
Ich habe das Gefühl, als müsste ich laut schreien. Denn niemand hört mir zu. Und du bist weg. Nicht mehr da.
Aber wie das Leben so spielt, Freunde gehen, Beziehungen enden, das Leben geht weiter, Menschen entwickeln sich, ändern sich, leben sich auseinander.
Aber auch wenn ich nicht einen Cent dazu verdient habe und eine Menge verloren habe, fühle ich mich wie die reichste Person auf der Welt, denn was ich habe ist mehr wert als alles Geld der Welt.
Meine Freundin fürs Leben.
Lissy
Es gibt so viel, was ich dir sagen möchte. Ich will dir sagen, wie sehr du mich bewegt hast, und mich verändert hast.
Wenn du mir etwas versprechen willst, versprich mir eins: Wann immer du traurig bist, dich unsicher fühlst, oder völlig das Vertrauen verlierst, versuche dich mit meinen Augen zu sehen.
Du warst mein Leben. Du warst alles, was mich ausgemacht hat. Und geblieben ist Leere. Ich habe keine Aufgabe mehr. Die Leere ist schwarz, kalt, erdrückend. Sie drückt mich auf den Boden und erinnert mich Tag für Tag schmerzlich an das, was nie mehr wieder kommt. Deine weiche Nase, deine warmen Ohren. Dein Fell, dein Atem. Ich erinner mich noch genau an das Gefühl, deine kleine, weiche Nase zu streicheln. Ich vermisse das. Ich vermisse es, mich an dich zu lehnen. Zeit mit dir zu verbringen. Geblieben ist ein Loch und das wird nicht gefüllt. Es soll nicht gefüllt werden. Es hat mich zerrissen. Es hat mich gebrochen.
Ich fühle mich, als hätte ich Wochenlang nicht geschlafen. Müde, erschöpft. Leer. Die Leere ist am schlimmsten.
Die ersten Tage ging es. Es war alles gut. Aber es ist nicht gut. Es ist verdammt unerträglich. Es tut so weh, alles tut weh. Wie ein Messer, dass sich langsam in meinem Herz dreht, schwarzes Blut, bittere Tränen. Ich vermisse Dich. Und du kommst nicht wieder. Wo bist du? Ich seh dich in meinen Träumen nicht.
Du glaubst nicht, wie sehr ich dir dankbar bin. Ich weiß wie stark du bist und wie sehr du gekämpft hast. Du warst meine tapfere Heldin. Und ich habe dich so geliebt, jedes kleine Bisschen an dir habe ich so sehr geliebt.
Ich liebe Dich. Ich liebe, ich liebe, liebe dich, ich liebe dich wirklich sehr.
Ich will nur, dass du weißt, ich hab dich immer noch lieb. Und das es am Ende nur dich für mich gibt.
Aber auch wenn ich nicht einen Cent dazu verdient habe und eine Menge verloren habe, fühle ich mich wie die reichste Person auf der Welt, denn was ich habe ist mehr wert als alles Geld der Welt.
Meine Freundin fürs Leben.
Lissy
Es gibt so viel, was ich dir sagen möchte. Ich will dir sagen, wie sehr du mich bewegt hast, und mich verändert hast.
Wenn du mir etwas versprechen willst, versprich mir eins: Wann immer du traurig bist, dich unsicher fühlst, oder völlig das Vertrauen verlierst, versuche dich mit meinen Augen zu sehen.
Du warst mein Leben. Du warst alles, was mich ausgemacht hat. Und geblieben ist Leere. Ich habe keine Aufgabe mehr. Die Leere ist schwarz, kalt, erdrückend. Sie drückt mich auf den Boden und erinnert mich Tag für Tag schmerzlich an das, was nie mehr wieder kommt. Deine weiche Nase, deine warmen Ohren. Dein Fell, dein Atem. Ich erinner mich noch genau an das Gefühl, deine kleine, weiche Nase zu streicheln. Ich vermisse das. Ich vermisse es, mich an dich zu lehnen. Zeit mit dir zu verbringen. Geblieben ist ein Loch und das wird nicht gefüllt. Es soll nicht gefüllt werden. Es hat mich zerrissen. Es hat mich gebrochen.
Ich fühle mich, als hätte ich Wochenlang nicht geschlafen. Müde, erschöpft. Leer. Die Leere ist am schlimmsten.
Die ersten Tage ging es. Es war alles gut. Aber es ist nicht gut. Es ist verdammt unerträglich. Es tut so weh, alles tut weh. Wie ein Messer, dass sich langsam in meinem Herz dreht, schwarzes Blut, bittere Tränen. Ich vermisse Dich. Und du kommst nicht wieder. Wo bist du? Ich seh dich in meinen Träumen nicht.
Du glaubst nicht, wie sehr ich dir dankbar bin. Ich weiß wie stark du bist und wie sehr du gekämpft hast. Du warst meine tapfere Heldin. Und ich habe dich so geliebt, jedes kleine Bisschen an dir habe ich so sehr geliebt.
Ich liebe Dich. Ich liebe, ich liebe, liebe dich, ich liebe dich wirklich sehr.
Ich will nur, dass du weißt, ich hab dich immer noch lieb. Und das es am Ende nur dich für mich gibt.
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