Sonntag, 27. Oktober 2013

Nameless

So wie die Sonne am Himmel steht
so steht Zweifel in den Sternen
So laut und rau der Zweifel schreit
so leise der Verdacht verstummt

So die Straßen leer verkommen,
so kein Mensch sie hier beschmückt,
so die Liebe in der Nacht,
so hässlich all die Leere.

So
blau der Himmel in der Weite,
so
grau von Rauch und Qualm erdrückt,
so
groß die Häuser in der Stadt,
so
winzig sich der Einzelne gibt.

Sonntag, 15. September 2013

Der Himmel beginnt bei den Füßen

Der Himmel beginnt bei den Füßen

Du sagtest, die Welt sei schlecht. Lüge. Und du hast dir den Tod gewünscht. Lüge.
Du hast gesagt, dein Leben ist schwerer als die Anderen und du hast geglaubt du musst sterben um leben zu können. Jede Nacht hast du geweint und dich in deinem Leid eingehüllt, hast deinen Schmerz als Ausrede genommen. Aber für Leben gibt es keine Ausreden. Glaub mir, schlimmer geht es immer. Je mehr du gekämpft hast, desto tiefer bist du gefallen, denn du hast gegen dich selbst angekämpft.

Doch mein Himmel beginnt bei meinen Füßen, all das was ich bin, was mich ausmacht, all das was ich erreicht habe, die Menschen die mich lieben und die ich liebe, die Hoffnung die ich trotz Allem noch habe, die Aussicht auf irgendetwas Erfüllendes. Unbeschwert aufstehen und einschlafen, ohne Angst vor Krieg oder Hunger, ist das, wo mein Himmel beginnt? Menschen um mich herum die mich unterstützen, mich lieben, mir in Allem was ich tue zur Seite stehen, ist das, wo mein Himmel beginnt? Denn letztlich beginnt mein Himmel bei meinen Füßen, weil ich jeden Tag meines Lebens zu meinem ganz persönlichen Himmel machen kann, weil nur ich die Kraft habe, die Möglichkeit habe, dass ich meinen Himmel finde. Und letztlich beginnt mein Himmel bei meinen Füßen. Tiere die mir alle Kraft der Welt geben, die mir und denen ich beistehe, die mit mir meinen Weg gehen, zusammen, ist das, wo mein Himmel beginnt?


Gesehen werden

Entblößt steh ich vor dir. Unsere Blicke treffen sich. Kein Tuch, kein Stoff verbirgt mich mehr. Du siehst mich an, ganz so wie ich bin. Mit Ecken und Kanten und Narben. Ich bewege mich langsam um dich herum. So viel Wahrheit um dich. Beängstigend, nicht wahr? Du sieht mein Herz, siehst es pulsier'n in meiner Brust.
Es schlägt voll Reinheit und Ehrlichkeit. Du verziehst dein Gesicht, als du die Unebenheit meines Herzens bemerkst. An manchen Stellen fehlen Stücke meines Herzens, das sind solche, wo ich Anderen einen Teil meines Herzens gab und nie Etwas zurück bekam. An manchen Stellen sind unpassende Stücke eingesetzt, das sind diese, wo ich Anderen Teile meines Herzens gab und ein Stück von ihnen zurück bekam, nicht immer eins zu eins passend. Die Narben stehen für den durchlebten Schmerz und jede Enttäuschung, jeder Rückschlag im Leben. Ich behaupte, mein Herz ist schön, denn es erzählt die Geschichte eines Menschen, wie er ist, wie er war, vielleicht, was er irgendwann sein wird. Warum kannst du die Wahrheit nicht sehen? Warum willst du sie nicht sehen? Vermagst du nicht, es zu sehen wie es ist? Es mag hart erscheinen, zu sehen was ein Mensch von sich gab und was er nie zurück bekam, und welche Narben jemanden zieren. Aber es ist die Wahrheit. Wenn du mich nicht sehen kannst, ganz so wie ich bin, was soll das dann mit uns? Ich steh nackt vor dir und ich zeig dir wer ich bin, warum siehst du einfach weg? Bist auch du einer derer, die nie zurück gaben? Ich empfinde keinen Scham für das was ich bin und wer ich bin. Ich bin ich, in jeder Faser ich.
Werde ich von dir gesehen?
Zur Welt kamen wir alle ganz nackt, ohne jegliche Lüge, Intrige, ohne böse Absicht. Die Zeit und die Welt und vor Allem wir selbst machen uns zu dem was wir sind. Umhüllt von Mauern die uns schützen sollen, doch was nützt diese Mauer? Sie wird alt und brüchig und du wirst sie andauernd erneuern müssen, andauernd eine neue Lüge, um sie auf Dauer standhaft zu machen. Du lügst dich selbst an und hast noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Aber warum kannst du nicht wenigstens meiner Ehrlichkeit stand halten? Bist du SO schwach? Das ist enttäuschend! Die Realität mag hart sein, sie mag manchmal schmerzhaft zu erkennen geben was wir nicht sehen wollen, doch es ist das einzige was zählt, denn alles Andere ist Einbildung und Lüge.
Wenn du mich also nicht sehen kannst, wie ich bin, ganz entblößt, nackt, ohne jegliche Umhüllung- wie sollst du das ertragen, mich alle Tage zu seh'n, ohne es einmal zu wagen, in meine Seele zu sehn?


Montag, 2. September 2013

Kalt


Kalt

Wenn der Wind nach Norden dreht
es kalt wird in aller Herzen
wenn Wind in deine Segel weht
zündet aus die schwarzen Kerzen

Es wird kalt in unsrer Seele
und der Wein ist längst getrunken
wird es langsam trocken in der Kehle
sind wir All von Kälte trunken

Wenn die Kälte uns umgibt
klammert fest an uns wie Kletten
gibt es keinen der uns liebt
keine Liebe wird uns retten

Es ist kalt in derer Leben
zünde an für euch ein Licht
würd ich euch die Wärme geben
wär da Hoffnung noch in Sicht

Wenn kalter Wind beweht die Welt
uns frieren lässt bei Tag und Nacht
ist da jemand der dich hält
ist da Herzenswärme die erwacht

Nackt

Nackt

Kannst du nackt mich nicht ertragen
wird zwischen uns nichts werden
kannst du einen Blick nur wagen
nackt war ich geboren
hier auf Erden

Nimmst du wahr mich ganz entblößt
wirst du mich nehmen wie gebor'n?
denn wenn du mich ganz rein verstößt
werd ich dich nicht zum Freunde nehm'
das hab ich mir geschwor'n

Wenn du die Wahrheit kannst nicht sehen
ganz so wie sie vermag zu sein
wirst du es im Lebtag nicht verstehen
denn Alles was nicht wahr ist
wahrd den Schein

Ich zieh mich vor dir aus,
ich zeig dir Alles was falsch war,
lass heute jede Lüge raus,
geb Alles zu an diesem Tag,
die Wahrheit hier ist viel zu rar.

Ohne Lüge kam ich auf die Welt,
kannte nicht das falsche Wort,
doch heut ist Wahrheit bloß zerschellt,
ohn' Scham sagt Jeder was er will,
an einem solchen finst'ren Ort

Sonntag, 18. August 2013

Lissy

Lissy- Vom ersten Moment an Liebe!



In den letzten Monaten ging es mir schlecht. Ich habe mich so leer gefühlt, so einsam. Ich fühlte mich überall Fehl am Platz, habe mich nirgends zu Hause gefühlt. Ich habe mich selbst als störend empfunden- wie sollte ich auch denken, dass mich jemand mögen könnte? Alle haben mich verlassen, ich habe mich so unendlich verloren gefühlt in dieser viel zu großen Welt. Ich habe meinen Platz in dieser weiten Welt nicht gesehen und gedacht, dass ich hier nicht hin gehöre. Ich hatte diesen stechenden Schmerz in meiner Brust, so bald ich daran dachte. Mein Magen verkrampfte sich und meine Augen füllten sich mit bitteren Tränen. Ich habe so bitterlich geweint, Tag um Tag. Ich konnte den Verlust nicht ertragen. Freunde und Geliebte, alle habe ich verlieren müssen. Manche mussten gehen,  manche wollten gehen, und manche musste ich loslassen um Etwas anderes zu greifen. Ich dachte, mein Leben ist so sinnlos und so unendlich leer, ich habe mich einfach nicht mehr lebendig gefühlt. Ich dachte ich werde in diesem Loch hilflos versinken. Ich hab geglaubt ich schaffe das nicht. Ich hab geglaubt, dass es nie wieder gut werden wird.
Doch das war falsch. Denn dann bist du in mein Leben getreten.



Ich betrat die Stallgasse. Einen Moment lang zögerte ich. Nein Hanna, du wirst nur wieder enttäuscht. Du wirst nur wieder verlieren. Willst du das? Langsam ging ich weiter. Ich sah mich um. Es war hell, doch es waren dunkle Stunden, es war laut, doch um mich herum wurde es ganz still. Ich ging weiter. Mein Herz schlug schneller. Das Herz hämmerte erwartungsvoll in meiner Brust. Und dann sah ich in die Box, in der du gestanden hast. Mit deinen wundervollen Augen hast du mich angesehen, ich wusste gleich, so sehen Gewinner aus! Du hast ein Herz das für Alles kämpft was es will, liebe Lissy! Du drücktest deinen Kopf in meine Hände und dein sanftes, liebevolles Wesen heilte das Loch in meiner Brust für einen Moment. Ich setzte mich auf deinen Rücken, spürte deine Kraft, deine Energie, deinen Willen in jedem deiner Schritte! Du setztes zum Galopp an und ich dachte, ich kann fliegen! Du verleihst mir Flügel die ich selbst nicht habe! Die Frage stand im Raum, sollte ich dich kaufen? Ich ging und ließ dich, dieses wunderschöne Geschöpf, zurück. Zu viel Kraft, Energie, zu schnell, ich dachte ich sei dir nicht gewachsen! Und ich kaufte dich nicht! Ich fuhr nach Hause und ich wartete.

Doch du gingst mir nicht mehr aus dem Kopf. Nacht um Nacht, da warst nur du, dein schwungvoller Gang, dein Temperament, deine Hingabe, deine Liebe, deine Kraft, dein stolzer Wille und du warst eine Kriegerin! 
Du warst eine bedingungslose Kämpferin! 
Ich wusste, du warst ein freies Pferd, eine wilde Stute, du warst eine Gewinnerin! Und ich musste dich einfach wieder sehen! Ich kam zurück zu dir und war so unendlich froh, dass du noch da gewesen bist! Lissy, ich habe dich ab dem ersten Moment geliebt!
Ich wusste deine Kraft, dein Wille, deine Energie, es würde ein langer Weg und dieser Weg wird steinig, aber ich wollte dich und du wolltest mich! Und ich habe dich gekauft, denn es war von Anfang du, es war immer nur du, du warst es vom ersten Moment an, mein Mädchen, meine Schönheit, meine Kämpferin! Zu dir komme ich immer zurück, auch wenn der Weg endlos weit ist. Doch das Ziel, das wir ein Team werden, ich komm dir entgegen, es wird kein Traum sein! Ich hoffe, du kannst deinen Krieg irgendwann loslassen wildes Mädchen, denn von nun an werde ich es sein, ich werde für dich kämpfen, würde für dich Alles geben, ich würde mein Herzblut für dich geben.
Denn zu dir komme ich immer, immer, immer zurück.



Montag, 29. Juli 2013

Gedanken vergewaltigt

Ich habe diesen Traum. In meinem Traum bin ich glücklich und unbeschwert. Ich laufe in einem Kleid mit vielen Blumen über eine Wiese. Strecke die Arme Richtung Himmel und lache. Unbekümmert, gedankenlos atme ich die frische Luft ein, die meinen Körper lebendig macht. Meine nackten Füße streicheln die Grashalme und lassen mich über die Weiten der Wiese hinwegschweben. Ich bin einfach glücklich. Die Sonne scheint mich an und der Himmel ist klar. Ich blicke rauf zum Himmel und winke den Engeln zu, die ruhig die Welt beobachten. Langsam lege ich mich ins warme Gras, strecke Arme und Beine von mir.

Auf einmal zieht die Sonne vorbei. Wolken zieren den Himmel. Grau legt sich über den Himmel. Schatten legt sich über mich, benebelt meine Sinne, meine Worte, meinen Kopf, mein Herz, meinen kleinen Körper. Aus dem Innersten meines Herzens fließt schwarzes Blut. Was hat das zu bedeuten? Die Adern färben sich schwarz, die Haut wird grau, meine Augen werden trüb.

Seit du meine Gedanken vergewaltigt hast, sind Träume Wünsche, jene Wünsche, die mir immer unerreichbar scheinen.

Du hast mir immer gesagt, was ich denken soll. Was richtig ist. Das ich nicht frei bin, wie schlimm diese Welt ist, wie einsam, wie verloren. Das ich verloren bin. Du hast mir stets von deinem Leben erzählt, deiner Enttäuschung, deinem Schmerz und Leid, deiner Hoffnungslosigkeit, war ich doch ein Kind von Freude. Doch in diesen Momenten voller Erschrockenheit und Betroffenheit starb mehr und mehr das unbeschwerte, unschuldige, unwissende Mädchen, das einst geträumt hat. Ich begann das Leben und die Realität zu sehen als grausame, finstere Sache. Du hast mich einer nach der anderen Gehirnwäsche unterzogen, hast meinen Blick für's Gute gänzlich zerstört, mit deinen Schauermärchen und deinen Lügen. Hast mir gezeigt, Tag um Tag wie schrecklich die Welt sei, dass ich immer auf der Hut sein müsse, alles zu hinterfragen und nichts anzunehmen, wofür keine Gegenleistung erwartet wird. 
Ich war klein und naiv, und ich begann die Welt mit deinen Augen zu sehen.

Seit du meine Gedanken vergewaltigt hast, sind Träume Wünsche, jene Wünsche, die mir immer unerreichbar scheinen.

Du hast dich wie eine Wanze in meinem Gehirn eingerichtet, an jeder Stelle etwas Negatives gefunden und mir gründlich deine Meinung eingeredet, untergejubelt, eingetrichtert und vermittelt. Ich habe dir geglaubt, weil ich dachte, du wärst sowas wie ein Vorbild. Aber wer auf dieser Welt ist schon ein Vorbild, ich denke, jeder muss eigene Erfahrungen machen, sich selbst ein Bild von der Welt machen und niemals unzugänglich für Neues sein. Auch wenn DEINE Welt vielleicht so trostlos war, meine ist es eigentlich nie gewesen, habe es nur gedacht, habe dir geglaubt das ich es schwer habe, schwerer wie die Anderen, aber das war eine Lüge, genau wie du eine Lüge bist. Nun habe ich es schwer, die Welt als schönen Ort zu sehen, auch wenn es früher so war. Aber früher ist Vergangenheit und heute ist das, was letztendlich für mich zählt. Es ist schwer ohne Vorurteile an eine Sache zu gehen, aber noch schwerer, eigene Vorurteile zu haben oder ganz selbst zu urteilen. Jedes Vorurteil wird man irgendwann irgendwo mal gehört oder gelesen, gesehen oder vermutet haben, wie kann man gänzlich ohne Vorurteile sein, das geht nicht, meiner Meinung nach. Doch habe ich von dir gelernt alles was kommt mit einem kritischen und strengen Auge zu betrachten, stets zu beobachten, zu prüfen und aus zu sortieren, am besten meine Freunde, damit ich  nur für dich da war, dein Schüler, damit du Lehrer sein konntest für ein Mädchen, dass dir die Lügen von den Augen ablas und sie glaubte.

Seit du meine Gedanken vergewaltigt hast, sind Träume Wünsche, jene Wünsche, die mir immer unerreichbar scheinen.

Habe mit aller Kraft versucht, die Welt mit anderen Augen zu sehen, mit meinen Augen und nicht mit deinen, nicht gefälscht von deinen Eindrücken, Wahrnehmungen und Beurteilungen. Doch wie soll das gehen, wenn man nie eine eigene Meinung hatte, und man sich an die Zeit, als man sie hatte nicht mehr wirklich erinnern kann? Was ist dann real und was ist nicht real, wer unterscheidet Lüge von Wahrheit wenn man selbst so getrübt ist dass man es nicht schafft zu urteilen, wer richtig und wer falsch liegt? Oder ist das immer zwangsläufig richtig, was man ganz allein für sich  richtig findet, was man meint, ohne Tatsachen zu haben, ohne Fakten, ohne einen Beweis und ohne das Urteil, die Meinung, die Einschätzung einer anderen Person? Du hast mich gelehrt alles zu bezweifeln, jeden Gedanken zu hinterfragen, warum ich gerade an dies und das denke und nicht an jenes. Ich habe von dir gelernt, jedem Menschen misstrauisch gegenüber zu treten und niemandem Vertrauen zu schenken, hast mir gezeigt wie man immer das  Beste für sich aus seiner Sache macht, ohne dabei Rücksicht zu nehmen und auf Andere zu achten. Wie soll ich einen Blick für Respekt und Achtsamkeit bekommen, wenn ich immer nur das angenommen habe, was du mir zu Füßen gelegt hast? Ich will nicht dir die Schuld geben, denn es ist meine. Ich war zu jung, zu naiv, zu schnell, zu voreilig und habe eigentlich jeden Rat von dir nicht richtig befolgt. Ich hatte dich kritisch betrachten müssen. Hätte besser an mich gedacht und nicht an dich,wo ich dich doch immer beeindruckt und stolz machen wollte. Hätte dir Misstrauen zeigen sollen und Abstand halten sollen, hätte jeden deiner Gedanken und Vorschläge, jede Idee und Meinung, Einschätzung und jedes Vorhaben, Anliegen und Bedürfnis von dir auf Herz und Niere prüfen sollen. Aber das habe ich nicht, ich war jung, naiv und voreilig, habe es selbst vermasselt. Vielleicht war das deine Botschaft an mich,  vielleicht war es auch eine Andere. Ich weiß es nicht, es ist mir gleich. Ich will lieber wissen, warum verdammt nochmal du genau das mit mir getan hast, was du nie von anderen gewollt hast? Das sie dich kontrollieren, dich einengen, dir Etwas vorleben, was du eigentlich nicht willst, obwohl du es nicht weißt. Du hast das getan, wofür du andere verflucht hättest, und das ist verdammt schwach von dir, Schwäche, ein Wort, das du niemals in den Mund genommen hättest, weil Schwäche so unglaublich feige klingt, doch genau dass bist du. Schwach.

Warum hast du meine Gedanken so vergewaltigt, dass sie heute unkontrolliert und völlig der Wahrheit fremd sind? So vergewaltigt, dass sie kaputt und letztlich falsch sind, dass sie verschoben und einfach nur von jemand Anderem sind, warum? Es sind nicht meine,doch weiß ich heute nicht, wie man selbstständig empfindet, überlegt, versucht, wie man ein eigener Mensch ist, warum hast du mir das angetan?

Sowas nennt man Gedanken Missbrauch und du bist der Täter, ich war nie das Opfer, aber du warst immer der Täter, und das ist so schwach, so schwach, so unermesslich schwach von dir gewesen.


Seit du meine Gedanken vergewaltigt hast, sind Träume Wünsche, jene Wünsche, die mir immer unerreichbar scheinen.